Opfer von Straftaten müssen oftmals erleben, dass der ihnen zugefügte Schaden nicht wieder gutgemacht wird, weil die Täter mittellos sind. Durch die Einrichtung des Opfer-Entschädigungsfonds-Fonds (OEF), der aus Vereinsmitteln gespeist wird, besteht nun die Möglichkeit, dem Opfer schnell und vergleichsweise unbürokratisch einen Schadensausgleich, z.B. ein Schmerzensgeld, zukommen zu lassen.

Dafür muss der Täter unentgeltliche gemeinnützige Arbeit leisten, die die Bewährungshilfe vermittelt. Für jede nachgewiesene Arbeitsstunde wird ein durch die Mitgliederversammlung festgelegter Geldbetrag gutgeschrieben . Der ReStart e.V. Ahlen übermittelt  dem Opfer den Geldbetrag aus Mitteln des OEF, sobald der Täter die Ableistung gemeinnütziger Arbeit nachgewiesen hat.

Vorraussetzung für dieses Verfahren ist, dass die  Schadenwiedergutmachung durch eine gerichtliche Bewährungsauflage angeordnet ist.

 

Das Opfer
 erhält nach Abschluss des Strafverfahrens in einem zeitlich engen Rahmen eine finanzielle Entschädigung. Indem das Opfer dies als Akt ausgleichender Gerechtigkeit erlebt, wird sein Rechtsempfinden gestärkt.

Der Täter
erlebt  eine nochmalige und ganz praktische Konfrontation mit der Tat und deren Folgen; er erkennt, dass er Verantwortung für sein Handeln übernehmen und zum Zwecke der Wiedergutmachung ein Opfer bringen muss, nämlich die Ableistung gemeinnütziger Arbeit, deren Lohn nicht ihm, sondern allein dem Tatopfer zugutekommt.

 

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